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Balkan: Zwischen Meer und Karst

27. August bis 23. Oktober 2021

Der Sommer in der Schweiz fand eigentlich gar nicht statt. Für uns ehrlich gesagt, kein grosses Problem, hatten wir doch schon 100 Tage Wärme und Sonne im Vorsommer, siehe Berichte Namibia und Italien/Sizilien.

Trotzdem freuten wir uns, den Sommer zu verlängern und eine weitere Testreise mit Bushbaby zu unternehmen. Auch diesmal ist Planlosigkeit Plan und sind das Heute und die Langsamkeit Trumpf. Sieben Wochen Hitze und (relative) Kälte, wunderschöne Landschaften, wildes und geordetes Campieren, unzählige tollte Erlebnisse in fünf Ländern (Schweiz, Italien, Slowenien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro und rückwärts), sieben Wochen Glück auf Rädern!

Einige unserer Erlebnisse findest du auf dem ersten (Spätsommer in Kroatien, 17. September) und zweiten (Hier, dort, fort, 11. November 21) Blogbeitrag von unterwegs, die gesammelten Abenteuer im Tagebuch.

Wie immer dauert das Einrichten und die Wohnungsübergabe länger als gedacht, doch schliesslich starten wir irgendwann nachmittags in Richtung Süden. Unser Plan ist es, nach Kroatien zu fahren, mehr wissen wir nicht. 

Unsere erste Station erreichen wir schon fast traditionsgemäss auf der Südseite des Gotthards, bevor sich der Wochenendstau bildet. Diesmal finden wir an einem Bach im Bedrettotal einen wunderbaren Übernachtungsplatz direkt am Bach in schönster Natur.

Am nächsten Tag fahren wir durch Italien hinunter bis nach Triest, wo wir die Grenze nach Slowenien überqueren, von dem wir nur ein paar Kilometer Küste sehen. Die nächste Grenze wartet bereits und wir erreichen das angestrebte Ziel, wo wir uns einen ersten Campingplatz suchen - hier ist Wildcampen verboten. Für den Start halten wir uns daran, froh, uns einleben und von der Fahrt erholen zu können.

1 Nacht

Nach Kroatien

Bereit zur Abreise
Bereit zur Abreise

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Blick zum Seelisberg
Blick zum Seelisberg

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Richtige Grenzen
Richtige Grenzen

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Bereit zur Abreise
Bereit zur Abreise

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Unsere fahrt führt uns kreuz und quer vom Meer in die Berge und zurück. In Istrien und am Meer ist es schwierig, ausserhalb von Campingplätzen zu übernachten, auf diesen hat es aber sehr viele Leute und ist sehr laut. So fliehen wir immer wieder in die Berge, wo die Natur fast unberührt scheint, mit der Zeit finden wir aber (über die App park4night) auch immer mehr Plätzchen am Meer, an denen wir uns wohl fühlen und weder stören noch gestört werden.

Türkisfarbenes Meer mit bunten Schnorchelausflügen, Karsthügel und hohe Gebirgszüge, Bergseen und weite Hochebenen, dazwischen Altstädtchen, Stadtmauern und Ruinen begeistern uns und bieten Abwechslung. 

Wir geniessen aber besonders die Ruhe, die endlos scheinende Zeit, das Zusammensitzen und die Infrastruktur, die uns unser Bushbaby tags und nachts bietet.

13 Nächte

Kroatien 1. Teil

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Unsere Camping-Nachbarn haben gesagt, Montenegros Schönheit dürfe man nicht verpassen - das überzeugt uns und wir fahren statt nord- südwärts. Eine Entscheidung, die wir keinen Moment bereuen. Eigentlich war unser oberstes Ziel der Durmitor-Nationalpark, doch das Wetter zwang uns, uns auch in tieferen Lagen umzuschauen, was sich absolut lohnte. Die Gegend um den Skadarsee, die Meeresküste von Ulcinji, Bars Altstadt Start Bar -die Tage in Montenegro haben uns begeistert.

Der Durmitor Nationalpark war das Tüpfchen auf dem i, so viel Sehenswertes, sogar für verwöhnte Schweizer, die sich Berge und Schluchten gewöhnt sind. 

Mittlerweile geniessen wir es auf den Campingplätzen. Es sind weniger Touristen unterwegs und wir freuen uns über wunderbare Plätze (Pajos OK Glamping oder Egales Nest) und Begegnungen mit netten Nachbarn.

19 Nächte

Montenegro

Weckt viele Erinnerungen
Weckt viele Erinnerungen

Amaroni - bei der Gründung der Partnerschaft waren wir intensiv dabei

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Sicht von Agriturismo Arcobaleno
Sicht von Agriturismo Arcobaleno

Herrlicher Ort, wunderbare Gastgeber, prämiertes Olivenöl- bei Antonio und Anita Frisina/Regenass

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(Vermeintlich) letzter Blick auf den Ätna
(Vermeintlich) letzter Blick auf den Ätna

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Weckt viele Erinnerungen
Weckt viele Erinnerungen

Amaroni - bei der Gründung der Partnerschaft waren wir intensiv dabei

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Die Strecke zur Fähre nach Palermo fahren wir weiterhin gemütlich. Nach so viel Wald soll es noch einmal Meer sein. Der Kulturschock im Camping Marinello in Oliver geht aber tief, es ist Wochenende und in der Pizzeria gibt's Karaokenacht.. Die Natur ist wunderschön, doch wir fahren hinauf in die Berge des Parco dei Nebrodi.Wir hatten uns schon vom Ätna verabschiedet, unerwartet sehen wir ihn hier wieder und erneut zieht er uns in seinen Bann - und spukt. Wir malen uns am Lago Biviere aus, wie er nachts ausbrechen würde. Dass er das, genau mit dem Schlusspfiff des Halbfinales und Sieg der Italiener tun würde, war dennoch eine Überraschung und ein zweistündiges faszinierendes Schaupiel. Daneben genossen wir die Begegnungen mit Einheimischen und Maltesern, die der Lago Maulazzo und dieses Traumplätzchen für uns bereithielt, sehr. 

Komfortabel trug uns die Fähre nach einem letzten Bad im Meer und stressiger Fahrt zum Hafen wieder zurück nach Livorno.

4 Nächte

Kroatien 2. Teil

Oliver
Oliver

Riserva Naturale Orientata Laghetti di Marinello

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Land Rover und Land Cruiser
Land Rover und Land Cruiser

Eingeladen von Salvo Sheperd aus Malta

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DSC_1331
DSC_1331

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Oliver
Oliver

Riserva Naturale Orientata Laghetti di Marinello

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Die Wetterberichte aus der Schweiz sind nicht sehr animierend, um die Heimfahrt möglichst schnell anzutreten. Heftige Gewitter führten zeitweise zur Sperre der Gotthardstrecke, weiterhin ist starker Regen prognostiziert, dies auch im Norden Italiens. So entscheiden wir uns, hier in der Nähe des Fährhafens von Livorno zu übernachten. Mit dem Agriturismo Lago de Tamerici finden wir einen sehr hübschen kleinen Platz direkt am See und mit einem hübschen Restaurant, in dem wir hervorragend essen und den letzten Abend einer grossartigen Reise feiern. Die Nacht ist allerdings sehr unruhig, das isch die Gäste des Restaurants nicht sehr viel Mühe geben, beim Abschied auf dem Parkplatz leise zu sein. Sehr früh am Morgen machen wir uns auf den Weg und erreichen schneller als erwartet das Tessin und die Heimat.

Diese erste längere Bushbaby-Reise war ein voller Erfolg, vor allem von Meer, Wald und  Ätna geprägt, aber auch von herzlicher Gastfreundschaft.

Nacht

Istrien

Hallo Livorno
Hallo Livorno

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Schafsbegrüssung
Schafsbegrüssung

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Daheim an der Reuss
Daheim an der Reuss

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Hallo Livorno
Hallo Livorno

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Die Wetterberichte aus der Schweiz sind nicht sehr animierend, um die Heimfahrt möglichst schnell anzutreten. Heftige Gewitter führten zeitweise zur Sperre der Gotthardstrecke, weiterhin ist starker Regen prognostiziert, dies auch im Norden Italiens. So entscheiden wir uns, hier in der Nähe des Fährhafens von Livorno zu übernachten. Mit dem Agriturismo Lago de Tamerici finden wir einen sehr hübschen kleinen Platz direkt am See und mit einem hübschen Restaurant, in dem wir hervorragend essen und den letzten Abend einer grossartigen Reise feiern. Die Nacht ist allerdings sehr unruhig, das isch die Gäste des Restaurants nicht sehr viel Mühe geben, beim Abschied auf dem Parkplatz leise zu sein. Sehr früh am Morgen machen wir uns auf den Weg und erreichen schneller als erwartet das Tessin und die Heimat.

Diese erste längere Bushbaby-Reise war ein voller Erfolg, vor allem von Meer, Wald und  Ätna geprägt, aber auch von herzlicher Gastfreundschaft.

Nacht

Heimreise

Hallo Livorno
Hallo Livorno

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Schafsbegrüssung
Schafsbegrüssung

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Daheim an der Reuss
Daheim an der Reuss

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Hallo Livorno
Hallo Livorno

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Ergänzungen zu diesem Reisebericht:

  • Blog "Spätsommer in Kroatien", 17. September21

  • Blog "Hier, dort, fort" 11. November 21

  • Ausführliches Tagebuch